• Rutschungssanierung
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Sanierung einer setzungsfließgefährdeten Böschung

Die Herausforderung bestand in der Wiederherstellung der Standsicherheit einer etwa 40 m hohen, kompliziert gestalteten geschüt­teten Böschung, die durch hohen Wasserstand, Erosion und Wassersättigung von ausgetragenen Schwemmsanden schon zu Rutschungen führte und damit Menschen und Anlagen gefährdete. Dazu erfolgte die Erarbeitung der

  • komplexen Sanierungsplanung im Zusammenwirken von Bodenmechanik, Erdbautechnologie, Hydrogeologie, Entwässe­rungstechnologie und naturschutzfachlichen Anforderungen

  • Übernahme der Bauüber­wachung der gesamten Sanierung, die in bestimmten Phasen eine permanente Kontrolle der geotechnischen Sicherheit für Beschäftigte und Geräte/Anlagen erforderte, u. a. unter Nutzung von funktele­fonisch übermit­telten Signalen von Porenwasserdruckaufnahmen und Pegeln.

Insgesamt wurden auf einer Gesamtfläche von 54 Hektar etwa 780.000 m³ Erdmassen bewegt, Drainageanlagen errichtet sowie Entwässerungsgräben und Wege gebaut. Anschließend erfolg­ten Begrünung, Bepflanzungen sowie ingenieurbiologischer Verbau bestimmter Böschungs­abschnitte. In der Betriebszeitung des Auftraggebers heißt es abschließend, dass mit Hilfe einer bis ins Detail ausgeklügelten Technologie und dank moderner Überwachungstechnik die Sanierung zügig, kostengünstig und ohne Gefährdung von Menschen und Anlagen gelang.