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Fachinformationssystem Altbergbau

Tagesbrüche, Rutschungen, Senkungen, Gebirgsschläge  – derartige Ereignisse machen ein sofortiges Handeln der Verantwortlichen notwendig. Das Wissen über die Ursachen schlummert zumeist dezentral in Archiven und Schubladen und ist somit nicht kurzfristig verfügbar. Das Informationssystem Altbergbau gibt effiziente Unterstützung bei

  • der Veranlassung von Maßnahmen zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit in stillgelegten Altbergbau-Anlagen

  • sowie im Auskunftswesen, das die Beratung von Behörden, Planungsingenieuren und Bürgern in geotechnisch-bergbaulichen Fragestellungen beinhaltet.

Dieses System ist ein digitaler Da­tenspeicher für Informationen zu Standorten stillgelegter Bergbau-Anlagen, die nicht mehr der Bergaufsicht unterliegen. Die schritt­weise Implementierung analoger und digitaler Daten erfolgt laufend durch Sichtung, Registrierung und Aufbereitung der in den verschiedenen Landesarchiven sowie firmen- und behördeneigenen Archiven dezentral gelagerten bergmännischen Risswerke, Zeichnungen, Profile und des Schriftgutes inklusive dem Scannen und Digitalisieren ausgewählter Daten und Risswerke. Für die Bergbauzweige Braunkohle, Kali- und Steinsalze sowie Erze und Spate sind Datenbank- und GIS-Module (Geografisches Informationssystem) bereits aufgebaut.